Casa Alianza Kinderhilfe Guatemala

 

§ 1

Der Verein führt den Namen „Casa Alianza Kinderhilfe Guatemala“, hat seinen Sitz in Bad Honnef und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Nach der Eintragung lautet der Name des Vereins „Casa Alianza Kinderhilfe Guatemala e.V.“ Zweck des Vereins ist die Betreuung und Rehabilitation von Straßenkindern in Lateinamerika, insbesondere in den Ländern Guatemala und Honduras. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Bereitstellung finanzieller Mittel für die Versorgung mittelloser Kinder mit Nahrung, Kleidung, medizinischer Hilfe und Bildung.

 

§2

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§3

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

§4

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§5

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit der Eintragung ins Vereinsregister und endet am 31.12.1991.

 

§6

Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden. Über die Annahme des Antrags entscheidet der Vorstand.

 

§ 7

Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die Kündigung ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres möglich. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen.

 

§8

Der Jahresbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

 

§9

Der Vorstand besteht aus bis zu 5 Mitgliedern, und zwar dem/der 1. und 2. Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zur Vertretung berechtigt;  die Stellvertreter machen von ihrem Vertretungsrecht jedoch nur bei einer Verhinderung des 1. und 2. Vorsitzenden Gebrauch. Die Vorstandsmitglieder werden aus der Mitte der Vereinsmitglieder von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich, es können jedoch Aufwandsentschädigungen gezahlt werde.

Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Der Vorstand ist berechtigt, einen Beirat einzusetzen, dem er bestimmte Aufgaben übertragen kann. Die Zugehörigkeit zum Beirat endet nach jeweils 2 Jahren mit der regulären Amtsperiode des Vorstandes. Ein Mitglied des Vorstandes übernimmt die Aufgabe des Schatzmeisters. Seine Vertretungsmacht  erstreckt sich auf die Regelung der steuerlichen und finanziellen Angelegenheiten des Vereins.

 

§ 10

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Sie muss außerdem dann einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel  der Mitglieder unter Angabe der  Gründe schriftlich vom Vorstand verlangt wird.

 

§ 11

Jede Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 2 Wochen durch Brief eingeladen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen. Der Versand and die letzte bekannte Adresse gilt als ordnungsgemäß.

 

§ 12

Die Mitgliedersammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden geleitet. Ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte den Versammlungsleiter. Die Mitgliederversammlung kann eine Ergänzung der vom Vorstand festgesetzten Tagesordnung beschließen. Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung die Mitgliederversammlung die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Eine geheime Abstimmung erfolgt nur, wenn mindestens die Hälfte der anwesenden Personen dies wünscht. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln, zur Änderung des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. Für einen Auflösungsbeschluss müssen jedoch 50 % der Mitglieder anwesend sein. Die Art der Abstimmung wird vom Versammlungsleiter festgelegt. Beschlussfassungen können auch schriftlich erfolgen.

 

§ 13

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu Beweiszwecken in ein Beschlussbuch einzutragen und vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterschreiben. Dabei sollen Ort und Zeit der Versammlung sowie das jeweilige Abstimmungsergebnis festgehalten werden.

 

§ 14

Im Falle der Auflösung fließt das Vereinvermögen an die Deutsche Sektion von amnesty international, zweckgebunden für Guatemala.